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Auf der Suche nach der Wahrheit:
SEO-Mythen

In der SEO-Welt gibt es viele Mythen. Hier ranken sich allerhand Halbwahrheiten, also ist es nicht verwunderlich, wenn viele nicht wissen wie Google wirklich tickt. SEO ist ein vielschichtiges Feld, über das entsprechend viel Wissen im Umlauf ist. Da sich dieser Marketing-Bereich jedoch stetig verändert, kommt es vor, dass Erkenntnisse aus der Vergangenheit auf einmal keine Gültigkeit mehr haben. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, einige Mythen aus der SEO-Welt genauer anzuschauen und Dir zu zeigen, ob daran noch was gültig ist oder nicht. 

SEO ist eine einmalige Sache.

Du hast Deine Suchmaschinenoptimierung einmal eingerichtet, jetzt müsste doch alles von selbst laufen. Oder? Leider ist genau das Gegenteil der Fall. Beim Launch oder Relaunch Deines Webprojekts ist SEO als aktiver Posten meist ganz selbstverständlich mit einkalkuliert. Auch danach sollte sie als fester Posten im monatlichen Marketingbudget enthalten sein. Denn: Rahmenbedingungen ändern sich und mit ihnen die Vorgaben, die für einzelne SEO-Maßnahmen wichtig sind. Auch einmalige Offpage-Maßnahmen verlieren im Laufe der Zeit an Relevanz, was sich spürbar auf das Ranking auswirken kann. Die Suchmaschinenoptimierung ist niemals „fertig“ oder vollendet, sondern ein stetiger Prozess, bei dem das erreichte Ranking stetig gesichert und optimiert wird. Einmaliges SEO ist also definitiv ein SEO Mythos!

Google Ads zu schalten, hilft auch bei organischem Ranking.

Du hast in Google investiert und denkst nun, dass dieses auch das organische Ranking Deiner Projekte anhebt? Da müssen wir Dich leider enttäuschen. Das wäre zwar überaus praktisch, entspricht aber nicht der Realität. Organische und bezahlte Platzierungen werden strickt getrennt. Allerdings macht sich der durch Ads erreichte Traffic meist bezahlt, wenn dadurch häufigere Leads und/oder Backlinks erreicht werden. Letztere wiederum zeugen u. a. von Relevanz und Aktualität – und werten damit das organische Ranking auf. SEO Mythos Alarm!

SEO macht man nebenbei.

Oftmals wird SEO als etwas betrachtet, das TexterInnen oder Marketing-ManagerInnen mal so eben nebenbei machen. Das ist ein fataler Trugschluss!

Um im SEO-Bereich wirklich erfolgreich zu sein, braucht es echte Expertinnen und Experten. Schon SEO für ein mittelständisches Unternehmen richtig zu verwalten, ist ein Vollzeitjob. Wenn dann noch der Content erstellt, Kampagnen gestartet und SEA umgesetzt werden soll, braucht es schon ein ganzes Marketing-Team.

Bitte nicht falsch verstehen: Es ist auch im Kleinen möglich, sinnvolle SEO-Maßnahmen umzusetzen. Du solltest das Thema einfach nicht auf die leichte Schulter nehmen und einer verantwortlichen Person genügend Raum geben, um strategisch zielführend agieren zu können. Nur so wird SEO ein langfristiger Erfolg!

 

Es geht nur um Keywords.

Gerade bei Neulingen im SEO-Bereich schleicht sich schnell der Gedanke ein, dass es nur darum geht, Keywords passend zu platzieren und Texte nach Schema F zu verfassen. Schließlich geht es ja nur um die Keywords.

Das ist ein Irrglaube, der sich, wie schon eingangs erwähnt, direkt auf die Ursprünge von SEO bezieht. Vor vielen Jahren war es völlig normal, maximal viele Keywords in einen Text zu packen. Teilweise wurden Begriffe sogar in einer nicht-sichtbaren Schriftfarbe wahllos am Ende eines Artikels platziert, um mehr Keywords unterbringen zu können.

All das Getue um Keywords gehört definitiv ins Reich der SEO-Mythen. Denn bei SEO-Content geht es heutzutage vor allem um die Suchintention. Es geht darum, echten Mehrwert und wertvolle Antworten für Suchende zu geben. Eben darum, starke Artikel zu verfassen, die fesseln und informieren. Erst danach kommen die Gedanken über Keyword-Platzierungen.

 

Länger ist besser.

Die Vorstellung von der Textlänge nimmt einen wichtigen Platz innerhalb der SEO-Mythen ein. Denn immer wieder wird über Textlängen gesprochen, es tauchen Informationen auf wie „unter 1500 Wörter rankt kein Text“. Doch ist es so einfach und länger ist wirklich besser?

Das lässt sich mit einem klaren JEIN beantworten. Die reine Textlänge hat erst einmal keinen Einfluss darauf, ob Dein Content gut rankt. Es gibt keine magische Wörterzahl, die Du erreichen musst. Auf der anderen Seite ist jedoch klar, dass Google den Suchenden gerne das bestmögliche Angebot machen möchte. Und da sind umfassende Texte, die alles rund um ein Thema ausgiebig erklären, natürlich im Vorteil.

Das führt in Sachen Textlänge zu einer klaren Faustformel: so lang wie nötig, so kurz wie möglich. Es ist niemandem geholfen, wenn Du eine kurze Information krampfhaft auf 2000 Wörter aufblähst.

 

Über diese 5 SEO-Mythen hinaus gibt es sicherlich noch weitere Halbwahrheiten und Fehlinformationen. Wenn Du also SEO als aktive Maßnahme betreiben möchtest, solltest Du diese 5 SEO-Mythen stets im Blick behalten und ein Auge auf Neuerungen und Veränderungen haben. Solltest Du noch weitere Informationen bezüglich SEO haben wollen, melde Dich gerne bei uns. 

Dein Ansprechpartner

Sandra colic

sc@xquer.com
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