10 Tipps wie Immobilienunternehmen ihre Werbemassnahmen verbessern können | xquer®

10 Tipps wie Immobilienunternehmen ihre Werbemassnahmen verbessern können

10 Tipps wie Immobilienunternehmen ihre Werbemassnahmen verbessern können

Immobilienmarketing |
Herzlich Willkommen in der Zukunft des Marketings!
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Immobilien sind ein essentieller Bestandteil unseres Lebens – wir verbringen viel Zeit in ihnen. Lesend, schlafend, lachend, nachdenklich und vielleicht gelegentlich auch weinend. Dieser Artikel gibt Ihnen jedoch keinen Grund, eine Träne zu vergiessen, sondern stattdessen ein paar Tipps, wie Sie als Immobilienunternehmen zielgerichtetere (und damit bessere) Werbung schalten können.

  1. Analysieren Sie den regionalen Wettbewerb
    Was machen Ihre Mitbewerber gut, was schlecht und wo liegt demnach Verbesserungspotential? Füllen Sie diese Nische – so heben Sie sich Effekt vom Wettbewerb ab und haben schon ein Alleinstellungsmerkmal (USP) gefunden. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal gehen Sie nun gezielt in die Werbung. Und auch hier gilt: Seien Sie cleverer und folgen Sie nicht (nur) dem Mainstream. Es ist leider nach wie vor so, dass viele Immobilienunternehmen lediglich Anzeigen auf größeren Immobilienportalen und Ihrer eigenen Website posten oder immer noch auf wenig effektive Zeitungsanzeigen setzen. Soviel vorweg: Es gibt deutlich mehr Möglichkeiten!
  2. Visueller Eindruck 2.0
    Eine Immobilie lebt von Ihrem visuellen Eindruck. Bilder gehören zu jeder Anzeige hinzu, aber warum eigentlich keine Bewegtbilder? Videos können Sie heute sehr einfach bereits mit dem Smartphone und einem Gimbal aufnehmen und Interessenten somit einen besseren Eindruck von dem jeweiligen Objekt verschaffen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Video mit der eigenen Stimme zu moderieren. Dadurch können Sie neben den Fakten wie Größe, Anzahl der Zimmer und Kaltmiete auch ihre Persönlichkeit in das Video einfliessen lassen, beispielsweise durch das Erzählen von Anekdoten oder aber von Gestaltungsmöglichkeiten (“Auf diesen Balkon würde eine Blumenampel sehr gut passen”), um die Fantasie Ihrer Interessenten anzuregen.
  3. Arbeiten Sie mit Facebook
    Hier können Sie ebenfalls Bilder und Videos, wie auch Blogbeiträge posten. Mittlerweile ist ein beachtlicher Teil
    (schätzungsweise 32 Millionen Bundesbürger) Deutschlands auf Facebook vertreten; selbst wenn sie nur in einem kleinen Umkreis tätig sind, so besteht hier die Möglichkeit, durch beständiges Posten, sich eine treue Fangemeinde zu erarbeiten. Facebook Ads, die Bezahltwerbungsmöglichkeit von Facebook, ermöglicht darüber hinaus sehr genaues Targeting von Zielgruppen, welche mittels Facebook Pixel auch durch Remarketing angesprochen werden können. Das bedeutet beispielsweise, dass Nutzer mittels Alter, Schulausbildung und Interessen adressiert werden können. Dadurch kann ein Streuverlust stark minimiert werden, sodass nur Personen angesprochen werden, welche zu Ihrer relevanten Zielgruppe gehören. 
  4. Nutzen Sie Instagram
    Auch wenn Sie Instagram eventuell eher als Kinderspielerei wahrnehmen, lohnt es sich, diese Social Media Plattform im Auge zu behalten. Sicherlich sammeln sich hier hauptsächlich junge Leute. Diese werden jedoch irgendwann auch ihre erste Immobilie mieten oder kaufen. Instagram gehört inzwischen zu Facebook, nur dass es noch stärker von Bildern und Hashtags (das sind die Wörter mit einer Raute davor) lebt. Insbesondere bei der Zielgruppe der 18-30 jährigen ist Instagram eine sehr beliebte, wenn nicht sogar die beliebteste Social Media Plattform.
  5. Führen Sie einen Blog
    Als Immobilienmakler haben Sie ein Händchen Dinge in Szene zu setzen und entsprechend zu beschreiben. Nutzen Sie dieses Talent im Rahmen eines Blogs. Mit einem Blog zu arbeiten macht langfristig gesehen Sinn, da er einen signifikanten Teil für ein gutes Suchmaschinen-Ranking leisten kann. Sie werden, insbesondere am Anfang, etwas Zeit benötigen, bis Sie gute Ergebnisse in Suchmaschinen erzielen. Sobald diese jedoch erzielt sind, profitieren Sie von mehr Website-Besuchern und Interessenten, die auf Ihr Angebot aufmerksam werden. Wichtig ist, dass ihre Blogbeiträge einen wirklichen Mehrwert bieten. Überlegen Sie sich Themen, welche für ihre Zielgruppe interessant sein könnten. Junge Leser interessiert vielleicht, worauf man beim Umzug in die erste eigene Wohnung achten sollte, ältere Menschen vielleicht eher wie es mit dem Thema Mobilität aussieht. Versuchen Sie ihren Blog aus Sicht des Lesers zu sehen; welche Themen könnten potenzielle Immobilienkäufer reizen?
  6. Begegnen Sie Interessenten schon bei der Suche
    Experimentieren Sie ruhig mal mit Google Ads. Googles Paid-Lösung, welche früher unter dem Namen “AdWords” bekannt war, bietet ebenfalls einige Möglichkeiten, um Werbeanzeigen spezifisch auf Zielgruppen oder bestimmte Länder, wie auch Städte zuzuschneiden. Darüber hinaus gibt es Erweiterungen für die Werbeanzeigen, wie beispielsweise die Anrufserweiterung. Hier kann ein Benutzer am Smartphone direkt über die Anzeige bei ihnen anrufen. Wichtig: Fahren Sie bei Ihren ersten Gehversuchen kein zu hohes Budget, denn bei unsachgemässer Handhabung kann man bei Google Ads viel Geld „verbrennen“. Am besten Sie ziehen einen Experten zu Rate.
  7. Digital und doch persönlich
    Eine Möglichkeit, persönliche und digitale Beratung zu vereinen ist ein Webinar. Hier können Sie  über ausgesuchte Themen live referieren oder auch Fragen der Teilnehmer beantworten. Dadurch lässt sich das eigene Wissen unter Beweis stellen, aber auch potenzielle Leads gewinnen. Oder sie versuchen mal etwas ganz Abgefahrenes. Wie wäre es denn mal mit einer „Online-Besichtigung“ bei einer Wohnung, die ungeheuer viele Interessenten hat. Damit können Sie bereits einmal „sieben“ und sparen sich vielleicht einen Zweittermin vor Ort (und damit auch bares Geld).
  8. Sichern Sie sich die vorderen Plätze
    Suchmaschinenoptimierung, allgemeinhin auch als SEO bekannt, ist die Möglichkeit, organisch gut in Suchmaschinen positioniert zu sein
    . Ein guter Blog ist Bestandteil einer nachhaltigen SEO Strategie. Es gibt darüber hinaus noch einige weitere Punkte, welche relevant sind. Dazu zählt technisches SEO, wie beispielsweise dass Weiterleitungen auf der Webseite funktionieren und es keine toten Links gibt. Dies lässt sich, u.a., mit Google Webmaster Tools gut überprüfen. Auch die Meta Descriptions und Titles sollten nicht ausser Acht gelassen werden, da sie durchaus beeinflussen können, ob ein Nutzer auf eine Suchmaschinenergebnis klickt oder eben nicht. Auch die Verweildauer auf einer Webseite spielt eine wichtige Rolle, da Google diese als Indikator heranzieht, um auszuwerten wie gut und relevant die Inhalte einer Website sind. Ein Erklärvideo kann hierbei ebenfalls behilflich sehr gute Dienste leisten. 
  9. Gekonnt in Szene gesetzt
    Sparen Sie nicht an einem Fotografen. Menschen sind visuelle Wesen und werden ein Objekt anhand der Bilder für sich bewerten; im Guten, wie im Schlechten. Am besten Sie suchen sich einen Fotografen als langfristigen Kooperationspartner. Fotografen sind heute oft froh um jeden Auftrag, denn diese Branche ist hart umkämpft. Wenn Sie gekonnt verhandeln, gewinnen beide Seiten: Der Fotograf hat regelmässig und planbare Aufträge und Sie profitieren von einem deutlich günstigeren Preis.
  10. Gehen Sie einen Schritt weiter, als es von Ihnen erwartet wird
    Das kann beispielsweise so aussehen, dass sie ein Objekt nicht nur in einer Standardanzeige verpacken, sondern einen Blogbeitrag über ebendieses schreiben und a) Ideen geben, was man aus der Wohnung/dem Haus/dem Grundstück machen könnte oder b) auch einfach ehrlich über die Vorzüge, wie auch die Nachteile schreiben. Viele Makler fokussieren sich nur auf das Gute und überlassen die Wahrheitsfindung leider dem Interessenten, bzw. Käufer. Wenn Sie nicht über (offensichtliche) Mängel hinwegtäuschen, sondern diese unaufgefordert kommunizieren, gewinnen Sie drastisch an Seriosität.